Glossar Regelgewinde

Unter einem Regelgewinde versteht man ein sogenanntes Metrisches ISO-Gewinde nach DIN 13. Es wird auch als Normalgewinde oder Spitzgewinde bezeichnet.

Es handelt sich dabei um ein standardisiertes Gewinde, das weltweit eingesetzt wird und besonders in Europa weit verbreitet ist. Sein Flankenwinkel (er misst den Winkel zwischen den zwei keilförmig zusammenlaufenden Gewindeflanken eines Gewindegangs) beträgt 60°.

Die Abmessungen eines Regelgewindes werden grundsätzlich metrisch angegeben.

Die Steigung (der Abstand zwischen zwei Gewindegängen) von Regelgewinden ist festgelegt und hängt vom jeweiligen Durchmesser einer Schraube oder Mutter ab. So hat eine Schraube M5 einen Durchmesser von 5 mm und eine Steigung von 0,8 mm. Eine Schraube M10 hat einen Durchmesser von 10 mm und eine Steigung von 1,5 mm.

Übrigens haben auch Sonderschrauben und Spezialschrauben in vielen Fällen ein Regelgewinde.

Gegenüber Regelgewinden haben Feingewinde eine geringere Steigung, was für bestimmte Anwendungen vorteilhaft ist. Feingewinde erkennt man daran, dass an die Bezeichnung der Abmessung noch ein Wert für die Steigung angehängt ist. Beispiel: M5 x 0,5

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